DER HOF

Der Schambachhof ist ein vielfältiger Betrieb, der Tradition mit Zukunftsdenken verbindet.
Der von Ruth und Adolf Höfflin gegründete Hof liegt eingebettet in der einmaligen Landschaft des östlichen Kaiserstuhls in einem Tal bei Bötzingen. Nachdem der Schambachhof lange Jahre als reiner Familienbetrieb geführt wurde, sorgt nun ein Team von etwa 10 Mitarbeiter*innen ergänzend zur Familie für den Anbau und den Vertrieb von frischem Obst und Gemüse. 
Bereits seit 1974 werden unsere Felder nach Bioland-Richtlinien ökologisch bewirtschaftet. Die Erhaltung der Schöpfung war der tiefgreifende Motor für diese Umstellung durch die im Christentum verwurzelten Hofgründer. Mit dieser richtungsweisenden Entscheidung ist der Schambachhof einer der ersten Bioland-Betriebe der Region.
Nach der Betriebsübernahme in die zweite Generation im Jahr 2001 versuchen Sophia und Diethmar Höfflin weiter, immer wieder die Verbindung zu suchen zwischen der landwirtschaftlichen Nutzung des Bodens und der Erhaltung der natürlichen Vielfalt von Tieren und Pflanzen im Kaiserstuhl: Mehr denn je brauchen wir in Zeiten des Klimawandels und des Ressourcenverbrauchs Konzepte und Ideen, wie wir im Einklang mit der Natur leben können. Wir möchten den uns möglichen Beitrag dazu leisten. 

ÖKOLOGIE

Unser Hof liegt in einem sehr günstigen Klima, das uns den Anbau einer Vielzahl an Obst- und Gemüsesorten ermöglicht. Gleichzeitig bietet das Schambachtal mit seinen vielfältigen Lebensräumen eine Heimat für verschiedenste seltene und geschützte Tierarten. Im Vogelschutzgebiet Kaiserstuhl brüten beispielsweise der Wiedehopf, Wendehals und Bienenfresser. 

Die Philosophie unseres Betriebs ist es, die Art und Weise unserer Landwirtschaft an die Gegebenheiten der Landschaft anzupassen, diese zu nutzen und gleichzeitig in ihrer Vielfalt zu erhalten.

So pflegen wir Obstwiesen mit Hochstammbäumen, die Vögeln Nahrung und Nistplätze bieten. Wir halten unsere kaiserstuhltypischen Böschungen offen, um artenreiches Pflanzenwachstum neben unseren Feldern zu ermöglichen und wir legen gezielt Nützlingsstreifen an: Hecken mit unterschiedlichsten Blütenpflanzen und die Einsaat mehrjähriger Wildblumen locken Insekten und Vögel an, Nistkästen und alte Stämme dienen ihnen als Wohnstätte. Steinhaufen bieten Wieseln einen Unterschlupf. 


Wenn wir den landwirtschaftlichen Anbau im Gesamtkontext der Landschaft sehen, geht es weniger darum, Schädlinge zu bekämpfen, als vielmehr darum, die Nützlinge zu uns zu holen. 
 
Die grundlegende Frage, auf der wir unsere Landwirtschaft ausrichten, lautet: Wie können wir unsere Anbauflächen als einen Lebensraum für verschiedenste Arten aufwerten?  

LANDSCHAFT

 

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